
Und dann hatten wir sie endlich erreicht. Die Great Ocean Road! Bei nicht all zu stabilen Wetterverhältnissen machten wir uns auf den Weg, nachdem wir noch eine Nacht in Geelong verbrachten. Am ersten Tag der „richtigen“ Tour machten wir in Apollo Bay halt, um Peti’s kleiner Schwester einen Besuch abzustatten. Das Wechselspiel des Wetters war wenigsten beständig und man konnte sich darauf verlassen, dass nach einem Schauer auch wieder die Sonne kam. Und dann das nächste Schauer.
Bis zum Abend ging es so, auch als wir uns nach dem AbendBROT (wir haben es verpasst, noch was Richtiges zu kaufen) noch aufgerafft haben, um zum Strand zu gehen.
Aber wir sind belohnt worden. Wir haben Koalas gesehen und zwar mehr als drei, es waren mindestens dreißig und manche sogar im Doppelpack!

Als nächstes stand ein kleines Offroad-Abenteuer für unseren Camry auf dem Programm. Wir hatten ganz harmlos geplant, uns ein paar Wasserfälle an zu schauen und zack… …da war die Straße weg! Natürlich regnete es immer noch und unser Auto sah, auch im Sinne von Europcar, verboten aus.

Das Wetter wurde gaaaanz langsam besser, bzw. die Abstände zwischen den Schauern verlängerten sich und so haben wir immer die lichten Momente genutzt, um die Look-Outs der ganz großen Sehenswürdigkeiten der Great Ocean Road anzusteuern.

Nach drei Tagen haben wir die GOR verlassen und mal wieder einen Nationalpark besucht. Den Grampians NP. Und was dieser an Fauna zu bieten hatte, war nicht von schlechten Kängurus.
Auch diese konnten wir aus nächster Nähe beobachten und auch wieder im Doppelpack bestaunen!
Auf unserem Weg lagen wieder Wasserfälle, konnten wir da „Nein“ sagen? Nö, natürlich nichts wie hin. Die McKenzie Falls waren die ersten Fälle, die sich richtig gelohnt haben, wo auch mal richtig was gefallen ist!
Nach einer Stunde Fahrt waren wir auch schon wieder in einer anderen Welt oder im Nichts - das kann man sehen wie man will und zwar ganz weit.
Wir kamen bald im Landesinneren in ein „Fight the Fruitfly, böse, böse Fruchtfliegen“-Gebiet und waren gezwungen fast alle unsere Obst- und Gemüsevorräte auf einmal zu essen (im Camry, fünf Meter vor dem Kontrollpunkt: 4 Paprika, 4 Äpfel, 2 Tomaten, bei den Zwiebeln mussten wir aufgeben – schade!) Wenigstens mussten wir nicht alles wegschmeißen.

Im Barossa Valley, DEM Weinanbaugebiet überhaupt in Australien, sagt man sich. Wir motivierten uns zu einem Ausflug mit dem Radel. Die Sonne hatten wir seit zwei Tagen wieder voll und ganz auf unserer Seite und im Rücken. Wir wollten das ein oder andere Weingut mal aus der Nähr betrachten und auf der Karte von der Tourist-Info sah das auch alles ganz nah zusammen liegend aus. Wir hatten den Fahrradvermieter noch nicht ganz erreicht und wurden eines Besseren belehrt. Am Folgetag wurden natürlich auch ein paar Schätze der Natur geshoppt, ein großer Tag stand ja bald an und man musste vorbereitet sein (nicht, dass es doch wieder der Tetra-Pack-Wein aus den nächsten Bottle-Shop wird)… …so wechselten vier Flaschen Rotwein und eine Flasche Rotwein mit „Bubbels“ sowie 120 A$ die Besitzer. Die Enttäuschung wartete in Adelaide. Unser Hostel ist bis auf selbstverkaufen Alkohol alkoholfrei. Aber Mittel und Wege finden sich immer!
Kleiner Nachtrag: Wir haben der ältesten deutschen Siedlung Australiens noch einen Besuch abgestattet und sind neben vielen nicht-typisch deutschen Sachen auf ein Stück Ostwestfalen gefunden. Eines der netten Gebäude wurde nach der Brauereistadt Detmold benannt.
Dann ging die große Zugreise im Ghan los. Wir fuhren direkt in die Mitte Australiens und werden im nächsten Eintrag mehr davon berichten.
4 Kommentare:
Yippie! Mal wieder ein neuer Eintrag :) Achja, bei den Fotos werd ich doch ein kleines bisschen neidisch...
24. März 2009 um 00:54
Klasse! Endlich wieder was zum Lesen!
24. März 2009 um 01:42
Ich werde nur neidisch, weil Dirk auf dem zweiten Foto offensichtlich dem Alkohol gefröhnt hat... Viel Spaß euch drei Outback-Backpackern!
24. März 2009 um 05:27
jungs, was ist los. ihr seht so...müde?! aus. frauenpower-dumdidumdidum:-)
26. März 2009 um 00:50
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